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Ampelphase 4 - Intermezzo, Ausstellung in Frankfurt

Architektonische Bühnenstücke bei Vitra in Frankfurt  

Bereits vor der Eröffnung der diesjährigen Ausstellung „Ampelphase“, die schon zum vierten Mal im Frankfurter Vitra-Showroom stattfindet, war die Neugier und das Interesse an dem exklusiven Architekturfestival des Möbelherstellers groß. Fast 6.000 Besucher informierten sich auf der Internetseite der »Ampelphase« über die vergangenen Ausstellungen und Teilnehmer.

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Seit Mai 2007 lässt Vitra die Schaufenster seines Showrooms für einige Wochen im Jahr von sechs ausgewählten Architekturbüros bespielen. In dieser Zeit stehen nicht die berühmten Klassiker wie der Panton Chair oder Stühle von Charles und Ray Eames im Vordergrund, sondern die experimentellen Installationen der Architekten als raumgreifende Interpretationen des jeweiligen Ausstellungsmottos. Die sechs Exponate sollen dabei im gegenseitigen Wechselspiel stehen und die Philosophie und Arbeit der Büros widerspiegeln.

Die ursprüngliche Idee zu der Ausstellungsreihe entstand aus der stadt- und verkehrsräumlichen Situation rund um den Vitra-Showroom: Mitten im Zentrum Frankfurts, an der Ecke Gutleutstraße/Baseler Platz, einer der verkehrsreichsten Orte der Stadt, befindet sich der 450 Quadratmeter große Ausstellungsraum direkt an einer Ampelanlage. Etwa 40.000 Autos passieren hier täglich die Vitra-Schaufenster. Die Ampelanlage bestimmt dabei beharrlich die Abläufe – rot, gelb, grün - bremsen, stehen, warten und weiterfahren. Verordnete Wartezeiten und Ruhephasen, die sich doch nutzen ließen, um die Sinne und Gedanken der Autofahrer beim Blick in die Schaufenster auf eine kurze Reise zu schicken, dachte Vitra. Das Konzept für die Ausstellung »Ampelphase« war geboren.
 
Seit der ersten Ausstellung im Frühjahr 2007 gestalteten zahlreiche namhafte Architekturbüros, wie AS&P – Albert Speer & Partner, Jo. Franzke, Hollin + Radoske, Prof. Christoph Mäckler Architekten oder Schneider + Schumacher, individuelle Installationen, die mal einer Hühnerschar ein neues Zuhause im Schaufenster bescherten oder auch mal einem der Architekten ein temporäres Wohn- und Arbeitsumfeld an dieser exponierten Stelle boten. Die eigentümlichen Konzepte der vergangenen Ampelphasen ließen deshalb auch für die diesjährige Folge wieder Interessantes erwarten. 

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Die vierte Ampelphase, die in diesem Jahr vom 10. bis zum 30. September stattfindet, steht ganz unter dem Motto »Intermezzo«. Der Begriff aus der Welt des Theaters oder der Oper bezeichnet eigentlich eine Einlage zwischen den Akten oder Bildern eines Bühnenstücks. Diese »Zwischenzeiten« wurden oft mit Akrobatik, Gedichtrezitationen oder szenischen Darbietungen überbrückt, um den wartenden Zuschauern die Pause zu verkürzen. Ein solches Intermezzo in architektonischer Form sollte auch für die wartenden Autofahrer und Passanten vor den Vitra-Fenstern geschaffen werden. Als Bühne stellte Vitra den gesamten Ausstellungsraum zur Verfügung. Sechs Architekturbüros wurden eingeladen, ihren Gedanken zu diesem Thema Ausdruck zu verleihen und mit ihren Interpretationen nicht nur den Innenraum zu verändern, sondern auch das urbane Umfeld zu beeinflussen: JSK (Frankfurt am Main), Just/Burgeff (Frankfurt am Main), kadawittfeldarchitektur (Aachen), Klemme (Mainz), Lengfeld & Wilisch (Darmstadt) und nkbak (Frankfurt am Main). Frei von Vorgaben und Einschränkungen konnten sie ihre Entwürfe verwirklichen und die Grenzen zwischen Innen und Außen aufheben.

Auch wenn jedes Büro seine persönlichen Ausdrucksmittel und Umsetzungen suchte, bestand von Anfang an Einigkeit darüber, das sich die Entwürfe ergänzen sollten. Grenzen sollten weder zwischen den Installationen entstehen, noch zwischen dem eigentlichen Ausstellungsraum vor den Schaufenstern und dem restlichen Showroom. Außerdem sollten die Vitra-Möbel nicht aus dem Showroom verbannt werden, jedoch optisch in den Hintergrund treten. Zu diesem Zweck verhüllen nun weiße Stoffe die Stühle, Sessel, Tische und anderen Objekte, sie bleiben aber durch ihre wahrnehmbaren Konturen wiedererkennbar. Vitra bekommt in diesem Intermezzo somit eine Nebenrolle zugewiesen, die Hauptakteure sind die sechs architektonischen Installationen.  
Inszeniert werden in diesem Jahr Überraschungen, unerwartete Zwischenfälle, die die Zuschauer draußen wie drinnen zu neuen Wahrnehmungen anregen sollen. Denn Vertrautes erscheint im neuen Gewand, Zusammenhänge zwischen Materialien und Konstruktionen werden neu definiert.

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Das Büro Lengfeld & Wilisch konzentriert sich auf das Beschleunigen, Verlangsamen und Anhalten der Autos vor den Schaufenstern. Ihre Installation besteht aus rotierenden, räumlich verschnittenen Schriftzeichen, die mal die Worte »Halt« und »Los!« bilden, mal angedeutete Worte wie »Hast« oder »Lost« erkennen lassen. Eine verfremdete Nachricht an die Verkehrsteilnehmer, die wie die Buchstaben selbst, ständig vom »Stop and Go«, Fließen und Stocken und den Momenten dazwischen angetrieben werden.
 
Die Installation von Lengfeld & Wilisch geht fließend in die benachbarte Installationen über: Von der Decke abgehängt schwebt das Ampelphasen-Exponat von kadawittfeldarchitektur. Kleine Architekturmodelle kreisen gleichförmig wie in einem Karussell. Die Modelle, die in ihrer Form ein wenig an Vögel oder Ufos erinnern, stellen den Entwurfsprozess der Aachener Architekten dar. Sie zeigen in verschiedenen Materialien und Konstruktionsvarianten die unterschiedlichen Entwicklungsstufen eines einzigen Entwurfes. Fast wirkt die sich ständig in der gleichen Geschwindigkeit bewegende und von einem sanften Motorsurren begleitete Installation hypnotisch auf den Betrachter. Der Blick bleibt einfach kleben an den kreisenden Objekten, an denen man immer wieder andere Details entdeckt.  

Direkt neben kadawittfeldarchitektur haben sich JSK Architekten dem Thema »Wunderland« gewidmet. Nach dem exakten Abbild eines Eames-Sessels fertigten sie eine imposante Schaukel an. Das ursprüngliche Lederpolster und das Holzgestell interpretierten sie dazu neu: Aus einem einzigen Stück Nussholz wurde der Sitz gefräst, mit den gleichen charakteristischen Lederfalten des Vorbilds; die Haltekonstruktion wurde aus einer Stahlplatte gebogen. An zwei dicken Tauen hängen nun 50 kg im Schaufenster und lassen die Ausstellungsbesucher wieder zu Kindern werden. Denn hierauf zu schaukeln, ist ein Muss. JSK schufen ihr »Intermezzo« als kleine Zeitreise in die Kindheit, um für einen kurzen Moment »Alice im Wunderland« zu spielen.

Der Übergang zu den Objekten von Klemme Architekten ist ebenfalls nicht spürbar. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Werner Berges entwarfen sie ein Spiel zwischen Architektur und Kunst, zwischen Kunst und Mensch. »Jede Menge Leute« heißt Werner Berges Skulpturenreihe, in der er Motive und Bildsprache aus seiner Pop Art Zeit der sechziger und siebziger Jahre aufgreift. So stehen bei Klemme Architekten rote, blaue, gelbe, schwarze und weiße menschliche Silhouetten auf der Vitra-Bühne, entweder scheinbar ins Gespräch vertieft oder abseits und das Geschehen beobachtend.  

Die Zusammenarbeit mit Künstlern suchten auch die Architekten Just/Burgeff. Ihre Installation »Two Stories«, die gemeinsam mit dem Künstler Achim Lengerer und dem Sound-Designer Dietrich Krüger entwickelt wurde, thematisiert Dynamik und Stillstand. Die Straßengeräusche der Gutleutstraße werden in den Innenraum einer Skulptur aus Lüftungskanälen übertragen und räumlich verstärkt, ebenso eine Ton- bzw. Filmspur aus Jean-Luc Godards Kultfilm »Week-end«. Mit dieser, zum Teil ohrenbetäubenden Geräuschkulisse im Hintergrund (die Vitra-Mitarbeiter werden ihre helle Freude in der Zeit der Ausstellung daran haben), liest man die dazu passende Kurzgeschichte »Die südliche Autobahn« des argentinischen Autors Julio Cortazar oder schaut sich den achtminütigen Kurzfilm »Week-end« an, er auf die Fensterscheibe projiziert wird. So wie die fliegenden Architekturmodelle ist auch diese Installation in jedem Winkel des Showrooms beeindruckend präsent. Den Straßengeräuschen im Innenraum kann man sich einfach nicht entziehen.

Der sechsten und letzten architektonischen Inszenierung in dieser Reihe vom Büro nkbak entkommt man ebenso wenig. Aber dieses Mal sind es keine Geräusche oder Bewegungen, die die Aufmerksamkeit des Betrachters anziehen, sondern große weiße Kugeln, die mal auf dem Boden gestapelt sind, mal unter der Decke »kleben« oder auch die Fassade optisch durchstoßen. Wackelig und instabil möchte man meinen, aber der Betrachter täuscht sich. Die riesigen Kugeln stehen fest und schweben unbeweglich. Als wäre die Illusion damit nicht schon ausreichend, schaffen nkbak zusätzlich einen Endlosraum, indem sie Boden und Decke der Installation verspiegeln. Wo ist der Anfang, wo ist das Ende des Raumes? Man weiß es nicht. nkbak schufen ein Raumkontinuum, der den Betrachter mit einer unbekannten Raumerfahrung konfrontieren soll. Eine Empfehlung allerdings an alle weiblichen Ausstellungsbesucher: Man sollte keinen Rock tragen, wenn man den Spiegelboden betritt! Die von den Architekten beabsichtigte Überraschung könnte sich dadurch enorm verstärken.

Bei der Ausstellungseröffnung war überall Verwirrung, Erstaunen, Verwunderung und Bewunderung auf den Gesichtern der Besucher zu lesen. Vor allem nachdem die Architekten die Konzepte ihrer Installationen genauer erläuterten, ließen sich anerkennende „Ahs“ und „Ohs“ vernehmen und zustimmendes Kopfnicken beobachten. Deshalb bleibt nur die Empfehlung, sich selbst ein Bild von den architektonischen Interpretationen des „Intermezzos“ zu machen. Dann sollte man sich allerdings etwas mehr Zeit nehmen, als nur ein paar Sekunden während der roten Ampelphase.

Ampelphase 4: »Intermezzo«, eine Ausstellung im Vitra Showroom Frankfurt vom 10. bis zum 30. September 2009, www.ampelphase.com

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10:00-13:00 und 14.00-18.00 Uhr, Samstag 11.00-16.00 Uhr

Vitra Showroom: Vitra GmbH, Gutleutstrasse 89, 60319 Frankfurt am Main, www.ampelphase.com

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