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Bodenmaiser Hof: Wellnesshotel mit Gebäudeautomation

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Nach seinem jüngsten Umbau reiht sich der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald unter die Top-Wellnesshotels in Deutschland ein. Unter dem Motto »Stylisch Bayerisch« werden natürliche Materialien mit klaren Formen und dezenten Farben kombiniert. Das Design passt zu den Werten des 4* Superior Hotels. Moderne KNX-Technik sorgt im Hintergrund für höchsten Komfort und unterstützt das Personal, das sich so voll und ganz dem Gästeservice widmen kann.

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Bei den umfangreichen Baumaßnahmen im Jahr 2015 wurde der Bestand bis auf wenige Zimmer komplett entkernt. So konnten Grundrisse verändert und neu gestaltet werden. In einem Anbau entstanden acht neue Suiten und drei luxuriös ausgestattete Lofts mit eigenem Jacuzzi auf der Dachterrasse – für die ganz privaten Wellness-Momente. Aber auch die neu konzipierte »WellnessHeimat« auf 1000 Quadratmeter ist ein Traum: Sie wartet auf mit einer weitläufigen Wasserwelt inklusive eines 13 Meter langen ganzjährig genutzten Außenschwimmbeckens. Auch die Saunalandschaft wurde ergänzt: Aufgüsse mit Show-Charakter erleben die Gäste in der neuen Erdhügel-Event-Sauna, Entspannung finden sie im duftenden Zirberl-Moos-Ruheraum, auf den Relax-Wasserliegen oder in den Kuschelnestern. Mit einem Panoramablick lockt der stylische Sky-Fitnessraum, ein stilechter Empfang erwartet die Gäste in der Lobby mit Kamin-Lounge und entsprechendem Flair. Für den architektonischen Umbau zeichnete das Ingenieurkontor Bodenmais verantwortlich, Köck und Bachler aus Österreich setzten die Handschrift der Familie Geiger im Innenausbau um.

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Ruhig und inmitten des Bayerischen Waldes gelegen, verfügt der Bodenmaiser Hof über 120 Betten und steht für legeren Luxus. Erdige Farben, außergewöhnliches Design und Liebe zum Detail ziehen sich durch die Ausstattung. So wie urige Deko auf schlichte Eleganz trifft, gehen hier auch Tradition und Innovation Hand in Hand: Dezent im Hintergrund sorgt intelligente Gebäudetechnik für Komfort und Sicherheit, unterstützt das Service-Team und hilft dabei, Energie effizient einzusetzen.

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Die Elektroplanung und Systemintegration des rundum smarten Hotels übernahm Stefan Schmid mit seinem Team. Als System-Integrator plant und programmiert er bereits seit vielen Jahren Smart Home-Projekte, aber auch unterschiedlichste Gewerbebauten mit individuellen Lösungen der Gebäudeautomation. Basis der intelligenten Bauten ist ein KNX System, das alle technischen Komponenten miteinander vernetzt, so auch im Bodenmaiser Hof. Die intelligente Steuerzentrale ist ein Gira HomeServer, in dem alle Informationen zusammenlaufen. Im Neubau wurden die KNX Steuerleitungen einfach während des Baus parallel zu den Elektroleitungen mitverlegt. Doch auch der Bestand sollte integriert werden. Zum Teil war hier bereits die KNX Infrastruktur verlegt, andere Bereiche kamen neu hinzu. »Gerade das war eine technische Herausforderung«, erinnert sich der System-Integrator, »da wir auch ältere Komponenten in die einheitliche Visualisierung und Steuerung eingebunden haben.«

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Ein zentraler Aspekt des 4* Superior Hotels ist seine Wohlfühlatmosphäre, die nicht zuletzt durch die Illumination erzeugt wird: »Wir haben deshalb die Beleuchtung mit einem 3-D-Rendering der Räume vorab visualisiert«, berichtet Stefan Schmid weiter. »So konnten die Planer gemeinsam mit der Familie Geiger die Lichtstimmungen realitätsnah einschätzen und entsprechend ihrer Vorstellungen mit uns anpassen.« Alle Lichtquellen sind via KNX vernetzt und lassen sich dimmen. Auf Knopfdruck bzw. nach zeitlichen Vorgaben sind zudem vorprogrammierte Lichtszenen abrufbar – frisch und aktivierend am Morgen, entspannt und beruhigend am Abend. Diese Szenen sind gekoppelt mit der Heizung, Lüftung und der musikalischen Untermalung, die sich automatisch entsprechend der Tageszeit anpasst.

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Bedient wird die gesamte Hotelanlage über eine zentrale Gira Visualisierung auf dem PC – mit einer App könnte diese wahlweise auch auf dem Tablet oder Smartphone laufen. Im Bodenmaiser Hof kann das Personal bequem vom PC der Rezeption aus in den Zimmern die Heizung regulieren, die Beleuchtung schalten, die Lüftung kontrollieren oder eben eine vorprogrammierte Szene aktivieren. Auf dem Gira Interface lassen sich zudem Verbrauchsdaten einsehen und Angaben zur Energiegewinnung über die BHKWs. Darüber hinaus laufen hier alle Störmeldungen etwa der Heizung oder Lüftung auf, außerdem alle Alarme der Rauchwarnmelder sowie aus der Sauna. So wird dem Service-Team so mancher Inspektionsrundgang durchs Hotel erspart.

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Dank zweier leistungsstarker Blockheizkraftwerke, die zur Wärme- und Stromgewinnung genutzt werden, ist das Hotel weitestgehend autark und unabhängig vom Gas- und Ölpreis. Die Temperatur lässt sich mit einer Einzelraumregelung präzise für jedes Zimmer definieren – natürlich auch zeitlich je nach Nutzung. Energetisch intelligent: Zimmer, die nicht gebucht sind, werden nur minimal beheizt. Wird der Raum als gebucht vermerkt, fährt die Heizung im Vorfeld hoch. Checkt der Gast mit seiner Hotelcard im Zimmer ein, steigt die Temperatur nochmals leicht an. Parallel wird die Begrüßungsszene mit Licht und Musik aktiviert.

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In den Zimmern bzw. Suiten können die Gäste hinterlegte Lichtszenen auf Gira Tastsensoren – intelligenten Schaltern – abrufen und einzelne Leuchten dimmen. Ein besonderer Komfort für den Gast: Mit einem »alles aus« wird am Bett vor dem Einschlafen oder an der Tür die komplette Beleuchtung deaktiviert. An Gira Reglern regulieren die Gäste die Raumtemperatur bei Bedarf individuell. Mit dem Gira Unterputzradio im Schalterdesign Gira E2 Anthrazit wählen sie zudem ihren Lieblingssender, passen die Lautstärke an oder schalten den Ton ganz ab. In Suiten wird das Außen-Jacuzzi oder die Sauna nur aktiviert, wenn die Hotelcard eingesteckt, der Gast also anwesend ist.

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Speziell im Wellnessbereich sind teils farbige, teils neutrale Ambiente-Szenen hinterlegt, die vor Ort auf Gira Tastsensoren abgerufen werden oder zentral von der Rezeption übers Gira Interface aus. Auch hier ist die praktische »alles aus« Funktion hinterlegt. Ein wichtiger Aspekt im Wellnessbereich ist zudem die Lüftung: »Hier haben wir Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren verbaut, die melden, welche Menge an Luftaustausch nötig ist. Die Lüftung reguliert dann automatisch entsprechend der definierten Grenzwerte«, erklärt Stefan Schmid. Dank der Wärmerückgewinnung mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent geht kaum Energie durch den Luftaustausch verloren. »Nur zum Starten der Sauna muss man sich aus Sicherheitsgründen noch vor Ort begeben – hier könnte sich ein liegengebliebenes Handtuch auf dem Ofen entzünden«, rät Stefan Schmid von einer Sauna-Startfunktion aus der Ferne ab.

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Dank der KNX Vernetzung ist ein rundum intelligentes Hotel entstanden, das sich mit der Basis-Infrastruktur künftig auch technischen Neuerungen schnell und ohne bauliche Eingriffe anpassen lässt. Der Bodenmaiser Hof ist damit nicht nur ein 4* Superior Hotel, Wellnesstempel, Traditions- und Familienbetrieb sowie ein legeres Luxusdomizil, sondern auch ein visionäres Smart-Hotel.

Hotel Bodenmaiser Hof, www.bodenmaiser-hof.de
Gira Giersiepen GmbH & Co. KG, www.gira.de

Fotos: Ulrich Beuttenmüller für Gira

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