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Start Innovation Fassade/Fenster Timmerhuis in Rotterdam von OMA

Timmerhuis in Rotterdam von OMA

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Das von den Rotterdamer Städtebauexperten OMA (Office for Metropolitan Architecture) erdachte Timmerhuis in Rotterdam gilt als das »grünste Gebäude der Niederlande«. Es vereint Stadtverwaltung, Wohnungen, Büros sowie das Rotterdamer Stadtmuseum und schlägt eine architektonische Brücke zum denkmalgeschützten, historischen Rathaus.

Ursprünglich basierte der Entwurf auf der Idee, Büros und Wohnungen auf eine schwebende »Wolke aus Glas und Stahl« über dem Bürgerzentrum im Erdgeschoss zu heben. Die Vorhangfassade mit Dreifach-Isolierverglasung von Saint-Gobain Glassolutions spiegelt den Himmel über Rotterdam wider.

Fast wirken die gestapelten Einheiten wie ein Provisorium, so als hätte jemand sein Computerspiel während des Bauens unterbrochen. Der Eindruck ist gewollt. Das Timmerhuis ist modular konzipiert, eher als sich weiterentwickelndes Objekt, denn als architektonisches Statement. Mit dem Museum Rotterdam, das anstelle des Bürgerzentrums eingezogen ist, hat das Timmerhuis glücklicherweise einen würdigen Mieter gefunden.

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Die konvex geschwungenen Glaselemente der Eingangsfront bilden einen weichen, organischen Übergang zum Boden. Insgesamt 14.000 Quadratmeter lieferte die Saint-Gobain Gruppe für die Fassade. Die plan ausgeführten Gläser kamen vom Objektzentrum Radeburg. Döring lieferte 1.200 Quadratmeter gebogene, absturzsichernd ausgeführte Zweifachverglasung »SSG CLIMAPLUS« für die Glasfassaden im unteren Bereich.

Die Elemente sind mit einem Radius von 1000 Millimetern und einem Biegewinkel von 72 bis 163 Grad gebogen, mit »Super Spacer« Abstandhaltern konfektioniert und einzeln in Aluminiumprofile eingefasst.

»Super Spacer« Abstandhalter bringen wichtige Eigenschaften für die einfache manuelle Verarbeitung freier Formen und gebogener Gläser sowie ein ästhetische einwandfreies Endergebnis mit. Dank der niedrigen Seitenhöhe können die Abstandhalter auch bei schmalen Rahmenprofilen und geringen Glaseinständen eingesetzt werden. Das flexible Material ermöglicht darüber hinaus passgenaue Gehrung an den Ecken. Die Polyisobutylendichtung liegt verdeckt, so dass sie auch nach langen Jahren nicht vom Randverbund auf die Scheibe migrieren kann und auch der seitliche Kleber wird ohne Überstände parallel zur Glaskante appliziert.

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Bei der Entscheidung für einen Abstandhalter spielt nicht nur die Frage »Warme Kante ja oder nein?« eine wesentliche Rolle. Neben dem technischen Funktionsprinzip und ihrer energetischen Performance unterscheiden sich Abstandhalter auch in ihrer ästhetischen Wirkung. Perforationen, die bei vielen Hohlprofilen für die Wirkung des Trockenmittels notwendig sind, können den Eindruck ebenso stören wie glänzende lichtreflektierende Edelstahloberflächen.

Die Sichtseite eines Abstandhalters ist idealerweise gleichmäßig matt und reflektiert nicht. Laut Horst Matias, Technical Sales Engineer bei Edgetech Europe in Heinsberg, treten Super Spacer, sobald die Isolierglaseinheit in den Rahmen eingesetzt ist, komplett in den Hintergrund, denn nur die Rahmenfarbe spiegelt sich im Glas wider. Dank dieser Eigenschaften können auch gebogene und plane Glaseinheiten harmonisch nebeneinander verbaut werden.

Edgetech Europe GmbH, www.superspacer.com

Fotos: VIEW Pictures Ltd / Alamy Stock Photo 

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