Start Innovation Sanitärtechnik Sanitärbereiche in den ehemaligen Salamanderwerken in Kornwestheim

Sanitärbereiche in den ehemaligen Salamanderwerken in Kornwestheim

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Bis zu 2.500 Mitglieder können im Fitness-Center PURE auf dem Areal der ehemaligen Salamanderwerke in Kornwestheim auf rund 1.800 Quadratmetern trainieren. Mit zwei Saunen, einer Infrarot-Kabine für 4 Personen, Eisbrunnen, Kneipp-Becken, großzügigem Ruheraum, Duschen und Umkleiden nimmt die Wellnessbereich etwa 250 Quadratmeter ein.

Das Werksgebäude Bau 8, in dem sich auch PURE befindet, ist Teil des 90.000 Quadratmeter großen Industriedenkmals »Salamander-Areal«. Fast ein Jahrhundert lang entstanden in der Kornwestheimer Backsteinfabrik viele Millionen Kinderschuhe. Zum Jahreswechsel 2009/2010 hatte die Immovation AG, Kassel den historischen Gebäudekomplex erworben. Ihr Konzept sieht eine vielfältige Nutzung vor: Wohnen und Einkaufen, Dienstleistungen und Gewerbe in einem attraktiven, urbanen Umfeld.

Die Geschäftsführer des Fitnessclub zeigten eine hohe Investitionsbereitschaft. Den gewünschten Innenausbau setzten die Innenarchitekten KS Einrichtungen aus Lünen für ihn um. Alte Rohrleitungen und Heizlüfter unter der Decke, Dampfheizungen an den Wänden, historische Fenster – der Zustand der Fabrikhalle vor dem Umbau inspirierte das KS-Team. So ließ der Investor den Planern gestalterisch freie Hand, bei der sanitären Ausstattung machte er jedoch konkrete Vorgaben. Die August Truss GmbH & Co. KG in Kassel übernahm vor Ort die TGA-Planung und -Ausrüstung im gesamten Salamander-Areal.

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Gewünscht waren großformatige, anthrazitfarbene Wand- und Bodenfliesen in Schieferoptik. Unter Betrachtung von Kriterien wie Wassereinsparung und Legionellenprophylaxe, aber auch Robustheit und Vandalensicherheit fiel die Wahl auf Sanitärarmaturen von Schell. In den Duschbereichen für Männer und Frauen kamen jeweils acht elektronische Dusch-Armaturen »Linus D-E-T Eco« zum Einsatz. Die Ganzmetall-Armatur hat ein flächenbündiges Schaltfeld aus Einscheiben-Sicherheitsglas, das per Fingertipp reagiert. Im leichtgängigen Regler zur gradgenauen Einstellung der Wassertemperatur ist auch eine Heißwassersperre bei 38°C integriert. Die cleverste Funktion der »Linus D-E-T Eco« ist die nutzungsorientierte Radar-Sensorik, die den Schauer automatisch stoppt, sobald der Nutzer den Duschplatz verlässt. Angesichts der vielen Mitglieder, die täglich ein- und ausgehen, lässt sich so eine Menge Wasser sparen.

Auch an den Doppel-Waschtischen in sechs WC-Bereichen sind Sensorarmaturen installiert. »Celis E« ist eine elektronische Ganzmetall-Armatur, die das Designerteam vistapark für Schell kreiert hat. Der Reinigungsaufwand verringert sich erheblich, weil das glänzende, verchromte Gehäuse nicht mit seifigen Fingern angefasst werden muss.

Die Dusch-Armaturen ermöglichen als spezielle Schutzmaßnahme die thermische Desinfektion. Durch die eigene Trinkwasser-Ladestation des Fitness-Studios, die warmes Wasser mit einer Temperatur von 60°C über einen Plattenwärmetauscher immer nur dann aufbereitet, wenn es benötigt wird, ist an sich schon ein hoher Legionellenschutz gegeben. Bei normalem Wasserbedarf im PURE übernimmt der Durchfluss-Trinkwassererwärmer die Versorgung der Zapfstellen. Im Spitzenlastbetrieb wird zusätzlich das Speichervolumen zur Bedarfsdeckung genutzt.

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Die elektronische Schell Urinal-Spülauslösung »Ambition E« aus schwarzem Sicherheitsglas wurde speziell für die gehobene Innenarchitektur entwickelt. Durch die automatische Anpassung von Spülintervallen reduziert die Elektronik hinter der Frontplatte den Verbrauch von Wasser zur Spülung erheblich – bis zu 30 Prozent lassen sich einsparen. Deshalb trägt die Armatur »Ambition E« das Wasser- und Energiesparlabel WELL und hat die A-Klassifizierung in der Kategorie »Public« erreicht.

Schell GmbH & Co. KG Armaturentechnologie, www.schell.eu

 

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