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Richtig sitzen und bewegen: Tipps für einen gesunden Arbeitsplatz

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Ein gesunder Arbeitsplatz trägt entscheidend zum Wohlbefinden und zur Leistungsfähigkeit bei und kann sogar Krankenstände reduzieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Bürostuhl – denn schließlich verbringen viele Menschen den Hauptteil ihrer Arbeitszeit sitzend. Um hier Fehlhaltungen und körperliche Folgeerscheinungen zu vermeiden, ist eine Kombination aus ergonomisch richtigem Sitzen und Bewegung optimal. Doch wie genau sieht ein ergonomisch korrekter Bürostuhl aus, wie sitzt man richtig, und wie kann man Bewegung in den Büroalltag integrieren? Die österreichischen Büromöbelhersteller wie Bene, Wiesner-Hager, Neudoerfler, Blaha, Braun Lockenhaus oder Hali machen es vor: Sie sind spezialisiert auf die Entwicklung gesundheitsfördernder Büroeinrichtung – vom Gesamtkonzept bis zum Drehstuhl.

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Zentrales Element des Arbeitsplatzes ist der Stuhl. Worauf ist hier zu achten, um nachhaltig die Gesundheit zu fördern? Zu einem rückenfreundlichen, ergonomischen Bürostuhl gehört die korrekte Einstellung von Sitzelementen und Tischhöhe sowie frei federndes Sitzen, lautet die Aussage von  Markus Wiesner, Geschäftsführer beim österreichischen Büromöbelspezialisten Wiesner-Hager. Der Stuhl sollte über eine in der Höhe verstellbare Sitzfläche, eine in Höhe und Neigung verstellbare Rückenlehne mit Lordosenstütze sowie optional aus in der Höhe verstellbaren Armlehnen verfügen, die auch nach innen und außen beweglich sind. Ein ideal eingestellter Bürostuhl sieht so aus: Ober- und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel, beide Fußsohlen stehen mit ganzer Fläche fest auf dem Boden, der Rücken liegt vollflächig an der Stuhllehne an, zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante befindet sich ca. eine Handbreit Abstand. Die Verstellbarkeit des Stuhls sorgt dafür, dass der Rücken in verschiedenen Körperhaltungen möglichst gut unterstützt wird. Empfehlenswert sind hier sogenannte Sitz-Lehnen-Neigverstellungen, auch als Synchronmechanik bezeichnet, die bei jedem dynamischen Wechsel der Haltung die Nährstoffversorgung der Bandscheiben ausreichend gewährleisten.

Darüber hinaus sind der Abstand von Stuhl und Tisch und die passende Tischhöhe wichtig – richtig eingestellt ist diese, wenn die Unterarme locker im rechten Winkel auf dem Tisch aufliegen. Optimal ist ein individuell höhenverstellbarer Tisch. Hinzu kommt die Position des Bildschirms. Ihn sollte man direkt im Blickfeld platzieren, um Fehlhaltungen zu vermeiden. Die oberste lesbare Zeile liegt dabei unterhalb der Augenhöhe. Der Sehabstand richtet sich nach der Bildschirmgröße, beträgt aber im Idealfall mindestens 50 cm.

Bewegung – beim Sitzen und zwischendurch
Statisches Sitzen ist auf Dauer nicht gut für den Körper. Ein guter Stuhl ist wichtig, aber wichtiger ist es, häufig die Position zu wechseln. So lässt sich die so genannte Mikrobewegung der Muskulatur aktivieren, und die Haltemuskeln werden trainiert.

Auch der Bürostuhl kann hier unterstützend wirken. Wiesner-Hager etwa hat mit »wh12« einen Stuhl im Programm, der, wie auch der HÅG Capisco von Neudoerfler, die Mikrobewegungen der Muskulatur mit Hilfe der innovativen ERGO-BALANCE-Technik aktiviert. Er nimmt die positiven Eigenschaften eines Sitzballs auf, indem er das natürliche Spiel aus Bewegungsanimation und Bewegungsfreiheit mit allen positiven Effekten fördert und eine einseitige Belastung der Bandscheiben verhindert. Mit dem »HÅG Capisco« wird die Steh-Sitz-Dynamik zum Kinderspiel. Basierend auf dem Balance Movement-Prinzip unterstützt der Stuhl den Sitzenden in jeder Position bis hin zum Stehen und erlaubt so eine Vielzahl ergonomischer Haltungen.

Neben der Bewegung beim Sitzen sollte man natürlich auch immer mal wieder während der Arbeit aufstehen und den Körper bewegen. Warum also nicht die Kollegen besuchen, anstatt sie anzurufen? Kommunikation ist sowieso das A und O moderner Bürogestaltung. Laut Markus Wiesner sorgen ganzheitliche Bürokonzepte durch den Wechsel aus Besprechungs- und Ruhezonen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre, fördern die Kommunikation und damit auch die Gesundheit der Mitarbeiter.

Um Bewegung in das Arbeitsleben zu holen, bieten sich übrigens auch kleine Gymnastikübungen an, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Dynamik in und an den Schreibtisch bringen zudem Steh-Sitz-Arbeitsplätze, an denen man im Wechsel stehend und sitzend arbeiten kann. Sie werden aktuell von britischen Forschern und seit längerem schon von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) empfohlen. Elektrisch höhenverstellbare Tische mit Memoryfunktion, wie sie etwa Neudoerfler anbietet, ermöglichen rückenschonendes und zugleich konzentrierteres Arbeiten.

Auch Bene bietet einen Lift Desk, dessen Steh-Sitz-Dynamik den Rücken entlastet, die Haltungsmuskulatur trainiert und sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie und somit eine Teilorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Zu ihr zählen 47 Betriebe mit rund 6.700 Mitarbeitern. Die überwiegende Anzahl dieser Unternehmen sind mittelständische Betriebe, die sich in privater Hand befinden. Österreichische Möbelhersteller stehen mit ihren Produkten für hohe Qualität, traditionelles Handwerk, modernste Präzisionstechnik, ökologische Verantwortung und ein Möbeldesign, das durch künstlerische Strömungen im ureigenen Land entstanden ist.

Weitere Informationen unter www.moebel.at

 

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